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Donnerstag, 3. März 2016

Achtung, Achtung: Veranstaltungshinweise etc. derzeit überwiegend auf Facebook


Liebe Menschen da draußen,

eigentlich ist bei uns viel mehr los, als dieses Blog momentan den Anschein erweckt... Aber das Pflegen eines Blogs kostet Zeit und das Teilen von Veranstaltungen via Facebook geht deutlich schneller von statten. Deswegen - wenn es hier verdächtig ruhig aussieht - schaut einfach mal auf unsere Facebook-Seite. Den Link findet ihr in der Leiste rechts und die Einträge auf der Seite sind öffentlich, ihr braucht also selbst kein Facebook-Konto. Kontaktieren könnt ihr uns natürlich nach wie vor über die E-Mail Adresse.

Beste Grüße
die Queere Hochschulgruppe Tübingen :-)


Dienstag, 2. Februar 2016

Studium Generale am 02.02: "Handlungsspielraum und Vernetzung: Was können wir tun, was wird schon getan?"


Zum Abschluss der Studium Generale Reihe gibt uns Dr. Yves Jeanrenaud heute Abend einen Ausblick: "Handlungsspielraum und Vernetzung: Was können wir tun, was wird schon getan?" 
 
18:15 Uhr, Hörsaal 22, Kupferbau

Wir freuen uns auf heute Abend und auf weitere, spannende Kooperationen in der Zukunft! :-)

Mittwoch, 27. Januar 2016

Veranstaltungshinweis: "Nach Köln - sprechen über Sexismus und Rassismus"


Am 28.01.16 um 19:30 Uhr wird es einen Vortrag sowie ein Podiumsgespräch zum Thema "Nach Köln - sprechen über Sexismus und Rassismus" geben.
Ort: Institut für Erziehungswissenschaft, Münzgasse 30, Alte Aula, Tübingen

Programm 

Einführende Begrüßung
Prof. Dr. Barbara Stauber (IfE, Universität Tübingen)

Vortrag
Prof. Dr. Astrid Messerschmidt (Universität Darmstadt)

Podium
Moderation: Johanna Bröse (IfE, Universität Tübingen/Netzwerk Rassismuskritische Migrationspädagogik)
  • Micha Schöller (Frauen helfen Frauen e.V., Tübingen)
  • Josephine Jackson (Netzwerk Antidiskriminierung e.V. Region Reutlingen/Tübingen)
  • Daniel Bartel (Leipzig) /Birte Weis (Hamburg), (Antidiskiminierungsverband Deutschland   advd)
  • Prof. Dr. Tanja Thomas (IfM, Universität Tübingen)
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Instituts für Erziehungswissenschaft, Abteilung Sozialpädagogik, Lehrstuhl Prof. Dr. Barbara Stauber und des Instituts für Medienwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen sowie des Netzwerks rassismuskritische Migrationspädagogik Baden-Württemberg.


Dienstag, 19. Januar 2016

Studium Generale am 19.01.: "Hat Religion ein Geschlecht?"

Im Rahmen unserer Studium Generale Reihe hören wir heute Abend einen Vortrag zum Thema "Hat Religion ein Geschlecht?" von Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn.

Um 18:15 Uhr im Hörsaal 22 im Kupferbau!

Montag, 11. Januar 2016

Studium Generale am 12.01.: Podiumsdiskussion ""Gender" als Feindbild

Nach einer längeren Pause melden wir uns mit der Studium Generale Reihe zurück. Morgen erwartet euch eine Podiumsdiskussion zum Thema ""Gender" als Feindbild". Zu Gast werden Prof. Dr. Lann Hornscheidt, Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß und Prof. Dr. Ingrid Hotz-Davies sein. Wir freuen uns auf spannende Gespräche!

Wie gewohnt um 18:15 im Hörsaal 22 im Kupferbau.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Studium Generale am 08.12.: "Geschlechterkonstruktionen der extremen Rechten"

Die im Programm angekündigte Vorlesung "Die Ethnisierung von Sexismus" von Dr. Margarete Jäger muss leider entfallen. Stattdessen wird Dr. Regina Wamper (Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung) zu Gast sein und einen Vortrag über "Geschlechterkonstruktionen der extremen Rechten" halten.

08.12.2015, 18:15 Uhr im Kupferbau, Hörsaal 22


ACHTUNG UPDATE:  Die morgige Veranstaltung findet aus Krankheitsgründen leider nicht statt!

Dienstag, 1. Dezember 2015

Studium Generale am 01.12.: "Homophobie im Alltag"

Heute Abend in der Studium-Generale Reihe geht es um "Homophobie im Alltag", die Vorlesung hält Dr. Gero Bauer. Zeit und Ort wie gewohnt um 18:15 Uhr im Hörsaal 22, Kupferbau.

Montag, 23. November 2015

Studium Generale am 24.11.: "David gegen Goliath: Transnationale Geschlechterpolitik und die Reform des Personalstandsgesetzes"


Im Rahmen unserer Studium Generale Ringvorlesung hält Prof. Dr. Angelika von Wahl (Lafayette College) morgen einen Vortrag mit dem Titel:

 "David gegen Goliath: Transnationale Geschlechterpolitik und die Reform des Personalstandsgesetzes"
24.11.2015, 18 Uhr c.t., Kupferbau, Hörsaal 22

 

Dienstag, 3. November 2015

Studium Generale 3.11.: Gender in the MENA Region after the Arab Spring

Weiter geht es in unserer Studium Generale Reihe "Gender: Aufregung um eine Analysekategorie".
Prof. Dr. Marie Duboc vom Institut für Politikwissenschaft an der Uni Tübingen hält heute abend den Vortrag zum Thema:

"Gender in the MENA Region after the Arab Spring"
3. 11. 2015, 18 Uhr c.t., Kupferbau HS 22

Wichtige Info für einige Studis: Es gibt 2 ECTS-Punkte für den Besuch der Vorlesung. Für das Verfassen eines Essays winken gar 3 Punkte.

Wir freuen uns auf Euch!
 

Dienstag, 20. Oktober 2015

Queer HSG beim aktivistischen Stadtrundgang am 20.10.

Heute abend findet im Rahmen der Enrst-und-Karola-Bloch-Woche ein aktivistischer Stadtrundgang statt. Wir treffen uns am Clubhaus in der Wilhelmstraße und machen uns auf den Weg durch die Stadt. Im Anschluss geht es ins Arsenal zum Aufwärmen und Kennenlernen.

Dienstag, 20.10., 20Uhr, Treffpunkt vor dem Clubhaus:
QueerFeministische Blicke*Räume*Aktionen in Tübingen. Ein aktivistischer Stadtrundgang mit Frauengruppe Zumutung, Queerer Hochschulgruppe und QueerFem-AG der interventionistischen Linken[iL]. All genders welcome!

Weitere Veranstaltungen zum Semesterbeginn: www.ernst-bloch-uni.de

Montag, 12. Oktober 2015

Studium Generale "Gender: Aufregung um eine Analysekategorie"

Liebe Mitlesende,

im Wintersemester 2015/16 veranstaltet die queere Hochschulgruppe gemeinsam mit dem Zentrum für Gender und Diversität der Universität Tübingen eine Studium Generale Reihe zum Thema "Gender: Aufregung um eine Analysekategorie".
Geschlechterforscher_innen sind in letzter Zeit heftigen Anfeindungen - bis zu Morddrohungen - ausgesetzt. In Stuttgart und anderswo demonstrieren immer wieder Tausende gegen die Bildungspläne, die über sexuelle Orientierung und geschlechtliche Vielfalt aufklären sollen. In Talkrunden ist immer wieder von Gender-Gaga zu hören und Gender Mainstreaming wird zum Feindbild.

Diese Entwicklungen möchten wir aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und laden dazu alle Interessierten ein. Kommet zuhauf! Immer dienstags, 18-20 Uhr im Kupferbau, Hörsaal 22.

Das genaue Programm mit vielen spannenden Gästen liegt hier.

Veranstaltungsherbst des Netzwerk Antidiskriminierung

Liebe Mitlesende,

hier der Hinweis auf eine Veranstaltungsreihe, die das Netzwerk Antidiskriminierung in der Region Reutlingen/Tübingen veranstaltet, bei dem wir als queere Hochschulgruppe Mitglied sind.

Die nächste Veranstaltung ist ein Podiumsgespräch zum Thema

Diskriminierung (be)trifft uns alle?!
..und jede_r kann etwas dagegen tun


Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19.30 – 21 Uhr

Ort: Weltethos-Institut, Hintere Grabenstr. 26, Tübingen

Wir wollen an diesem Abend diskutieren, wie Diskriminierung wirksam begegnet werden kann. Dazu gibt es einen kurzen Vortrag zu unterschiedlichen Diskriminierungsverhältnissen und ihren Zusammenhängen. Anschließend werden Expert_innen aus der Praxis Ansätze der Antidiskriminierungsarbeit vorstellen und mit uns diskutieren.

Mitwirkende:
Prof. Claus Melter, Hochschule Esslingen
Saideh Saadat-Lendle, LesMigraS Berlin
Borghild Strähle, Netzwerk Antidiskriminierung e.V. - Region Reutlingen/Tübingen
Daniel Bartel, Antidiskriminierungsbüro Sachsen
Annagreta König Dansokho, Antidiskriminierungsberatung Reutlingen/Tübingen




Nähere Infos zu den weiteren Veranstaltungen der Reihe gibt es auf dem Flyer (PDF 3,1mb)

Samstag, 16. Mai 2015

Aktion zum IDAHOT - 17. Mai in Tübingen 14 Uhr am Holzmarkt

Liebe LSBTTIQ-Community in Tübingen, Reutlingen und Umgebung!

Der 17. Mai ist ein wichtiges Datum für die LesBiSchwule-Bewegung. Denn am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der psychischen Störungen gestrichen. Doch immer noch sind Lesben, Schwule und Bisexuelle großen Anfeindungen in der Gesellschaft augesetzt. Deshalb wird seit 2005 weltweit am 17. Mai - dem internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie - auf die noch bestehenden Diskriminierungen und gesellschaftlichen Ressentiments hingewiesen. Denn noch immer gilt Transsexualität als psychische Störung. Immer noch sind Menschen aus einem LSBTTIQ-Hintergrund Anfeindungen, Herabwürdigungen und Gewalt ausgesetzt. Auch in Baden-Württemberg ist die Akzeptanz sexueller Vielfalt, wie die Demos in Stuttgart gezeigt haben, noch lange nicht in der Gesellschaft angekommen.

Wir wollen uns nicht verstecken müssen! Wir wollen als gleichberechtigter Teil dieser Gesellschaft am öffentlichen Leben teilhaben. Deshalb rufen die Tübinger und Reutlinger LSBTTIQ-Gruppen auf am

Sonntag, den 17. Mai um 14 Uhr
zu einem Queeren Handholding durch die Altstadt

Treffpunkt und Beginn ist um 14 Uhr auf dem Holzmarkt. Wir werden dann gemeinsam quer durch die Altstadt ziehen um uns am Ende wieder auf dem Holzmarkt zu treffen.  Bitte nehmt auch Regenbogenfahnen mit!
Wir freuen uns selbstverständlich auch über alle, die solo, unterstützend oder sonstwie mit uns durch die Altstadt laufen, fahren, rollen...


Auf rege Teilnahme freut sich das

LSBTTIQ-Netzwerk Tübingen-Reutlingen

- Tübian - Queere Jugendgruppe
- Queere Hochschulgruppe Tübingen
- JuLE Mädchentreff
- LesBiT - Lesben und Bi-Frauen Tübingen
- AIDS-HILFE Tübingen-Reutlingen
- Coming-Out-Gruppe Tübingen
- Libertäre Queerulant*innen
- SchwuBeRT - Schwule Bewegung Reutlingen
- Pfunzkerle Tübingen
- TüBisch - Tübinger Bi-Treff
- Szene Paradiso Tübingen

Internationaler Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit am 17. Mai

17. Mai - Internationaler Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit

Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für psychische Erkrankungen gestrichen. Dennoch werden Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle weiterhin in vielen Ländern verfolgt. 
2005 rief der französische Aktivist Louis-George Tin den 17. Mai als Internationalen Tag gegen Homophobie aus. Seitdem finden am 17. Mai auf der ganzen Welt Aktionen statt, die auf Verfolgung, Hetze, rechtliche und gesellschaftliche Diskriminierung hinweisen.  

Homo- und Transfeindlichkeit weltweit

In 76 Ländern der Welt wird Homosexualität rechtlich verfolgt. In 10 Ländern kann Homosexualität mit dem Tod bestraft werden. 3 Staaten haben sogenannte Anti-Propaganda-Gesetze verabschiedet (Litauen, Russland, Nigeria). Aber auch in Ländern, in denen keine Kriminalisierung stattfindet, sehen sich Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität Gewalt ausgesetzt. In den USA wurden allein im Januar und Februar 2015 bereits 8 Transpersonen ermordet. Die Gewalt trifft zum großen Teil Trans Frauen of Colour. Auch in Europa gibt es in vielen Ländern mehr oder weniger starke homophobe Strömungen, bis hin zu rechtlicher Benachteiligung der Betroffenen. Umso wichtiger ist es, dass sowohl zivilgesellschaftliche Initiativen, als auch politische Gremien entschieden gegen diese Diskriminierung vorgehen und Stellung beziehen. In Russland und der Ukraine wird religiös und konservativ begründet Stimmung gegen die EU gemacht, indem das Feindbild „Gay-Europe“ aufgebaut wird. In Frankreich gingen 2014 zehntausende Menschen gegen die Eheöffnung auf die Straße. Die Demonstrationen unter dem Motto „manif pour tous“ sind als „Demo für alle“ auch in Deutschland angekommen.

Bildungsplan der Landesregierung Baden-Württemberg

Die Erziehung zur Toleranz sexueller Vielfalt wurde als Leitprinzip aus dem Bildungsplan der baden-württembergischen Landesregierung gestrichen zu Gunsten einer allgemeinen „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“. Auch wenn die Akzeptanz jeglicher Vielfalt begrüßenswert ist, bleibt der Eindruck, dass den massiven Protesten von rechtspopulistischen, aber auch von „gutbürgerlichen“ Gruppen und kirchlichen Verbänden nachgegeben wurde. Denn in der Konsequenz bleibt es wieder den einzelnen Schulen überlassen, ob und wie sie das Thema geschlechtliche Identität und sexuelle Vielfalt umsetzen. Und die Proteste gehen trotzdem weiter.  

Tübingen

Im weltoffenen und toleranten Tübingen sind queere Menschen und ihre Lebenslagen und Interessen in der örtlichen Politik, in Beratungs- und Hilfsangeboten und in öffentlichen Debatten nicht sichtbar und nicht berücksichtigt. Das muss sich dringend ändern! Wir fordern die Einbeziehung der Lebensweisen und Bedarfe queerer Menschen in bildungs- und sozialpolitische Überlegungen und Planungen! Wir brauchen Bildungs- und Unterstützungsangebote, für Einzelne und Familien, die sich auch ausdrücklich an queere Personen richten! Wir verlangen, gesehen, gehört und berücksichtigt zu werden! Als Ansprechpersonen stehen wir Politik und Verwaltung vor Ort gerne zu Verfügung.

Gleiche Rechte für queere Personen?

In Deutschland dürfen gleichgeschlechtliche Paare nicht gemeinsam ein Kind adoptieren. Eingetragene Partnerschaften sind Ehen immer noch nicht gleichgestellt. Transpersonen sind immer noch von Gutachten und Gerichten abhängig um ihre Geschlechtsidentität leben zu können. Diskriminierung im Alltag ist keine Seltenheit.

Wir fordern deshalb ein Ende der Diskriminierung
• Im Adoptionsrecht
• Im Einkommens- und Steuerrecht
• Beim Recht auf Asyl
• Beim Blutspenden
• Im kirchlichen Arbeitsrecht
• Bei der Eheschließung
• Beim Zwang der geschlechtseindeutigen Namensgebung
• Bei Geschlechtseintrag und Änderung

 Die Tübinger LSBTTIQ-Gruppen

Montag, 23. März 2015

Ideenwerkstatt Antidiskriminierung am 27.3.15

Das Netzwerk Antidiskriminierung e.V. Region Tübingen Reutlingen, in dem auch die queere Hochschulgruppe Mitglied ist, veranstaltet eine Open Space Ideenwerkstatt
am 27.3.2015 
von 17 Uhr bis 21.30 Uhr 
in der Mensa Uhlandstraße in Tübingen.
Die Open-Space-Konferenz ist gewissermaßen der kreative Think Tank des Netzwerkes. Das Besondere am Format Open Space ist es, dass keine Themen vorbereitet werden, sondern die Arbeitsgrundlage ist, dass wir der Kreativität der Anwesenden vertrauen, die richtigen Themen zu finden und eine erste Idee zu entwickeln, wie sie umgesetzt werden können. Eingeladen sind alle Vereinsmitglieder, alle Mitglieder der Runden Tische in Reutlingen und Tübingen und alle neu am Thema Interessierten.
Nähere Infos und den Fyler gibt es auf der Homepage des Netzwerks: Einladung zur Open Space.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

"Die Schwulenheiler" am 17.12. um 20 Uhr im Theologicum




Am Mittwoch, den 17.12.2014 um 20 Uhr zeigen wir zusammen mit dem Arbeitskreis Gleichstellung/Gleichfilm des Studierendenrats die NDR-Dokumentation "Die Schwulenheiler".
Von der Kamera begleitet reist der "panorama"-Reporter Christian Deker durch Deutschland und sucht Institutionen und Personen auf, die Homosexualität für therapierbar, ja sogar "heilbar" halten. Dabei landet er auch in Tübingen! Er und sein Team zeigen auf, wie Homosexuellen auch im Deutschland des Jahres 2014 noch vermittelt wird nicht "normal" zu sein und wie sie damit pathologisiert, marginalisiert und diskriminert werden.

Diese erschreckende Feststellung wird im Anschluss an den etwa 30-minütigen Film diskutiert werden. Wir freuen uns sehr, dass Christian Deker nach Tübingen kommen und gemeinsam mit Prof. Regina Ammicht Quinn (IZEW/Zentrum für Gender und Diversity der Uni Tübingen) und Prof. Monika Barz (EH Ludwigsburg/Netzwerk LSBTTIQ BW) erörtern wird, wie derartigen Diskrimierungs- und Ausgrenzungsmechanismen begegnet werden kann.

Dazu laden wir Euch alle herzlich ein! Die Veranstaltung findet am 17.12.2014 um 20 Uhr im Hörsaal des Theologicums statt. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar.

Mittwoch, 12. November 2014

Vulva 3.0 heute im gleichfilm

Die Freund*innen vom gleichfilm zeigen heute abend 12.11.2014 um 20:00 im Clubhaus den Film

Vulva 3.0
Eine Dokumentation von Claudia Richarz und Ulrike Zimmermann (D/Kanada 2014, 79 Minuten)

Hier findet ihr einen Trailer und weitere Informationen:
http://www.vulva3.de/teaser/
[CN: Auf der Homepage werden durchweg Genitalien mit Geschlecht gleichgesetzt. Auch im Film wird das voraussichtlich der Fall sein und die Idee _eines_ "weiblichen Genitals" nicht problematisiert.]

Und hier eine kurze Beschreibung:

Darstellungen von Nacktheit sind längst normal, und Sexualität ist präsent in Medien und Werbung. Doch die direkte Darstellung der Vulva ist nach wie vor tabuisiert und irritierend. Das öffentliche Bild wird durch stark retuschierte Aufnahmen bestimmt, auf denen die Vulva beinahe unsichtbar wird. Dieses Ideal hat jedoch wenig mit der Realität tatsächlicher Anatomie gemein. Während die Intimchirurgie zur Herstellung perfekter Schamlippen boomt, ist gleichzeitig wenig über die natürliche Vielfalt an Formen unserer Genitalien  bekannt. Die Dokumentation zeigt die herrschenden Vorstellungen und Normen über die Beschaffenheit der Vulva auf, vollzieht ihre historische Entwicklung nach und feiert die Schönheit und Einzigartigkeit dieses Geschlechtsorgans.


Eintritt wie immer frei! Bis dahin!

Freitag, 18. Juli 2014

Homophobie gestern und heute

Vortrag am kommenden Montag, 21. Juli, um 20 Uhr im Städtischen Kulturamt in Tübingen (am Nonnenhaus neben der Stadtbücherei)

Ralph Bogen und Monika Barz sprechen über die Verfolgung Homosexueller während des Nationalsozialismus, über die Ausprägung von aktueller Homophobie in der Region und nehmen dabei auch Bezug auf die Debatte um den Landesbildungsplan.

Organisiert von der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. in Kooperation mit der Aids Hilfe Tübingen-Reutlingen e.V. und der Queeren Hochschulgruppe Tübingen

Mittwoch, 9. Juli 2014

Fuß­ball und Se­xis­mus


Do., 10.​07.​2014 | 19 h @ Wohn­pro­jekt Schel­ling­s­tra­ße,Tü­bin­gen, Schel­ling­s­tra­ße 6

Längst ist Fuß­ball keine reine Männ­er­sa­che mehr – aber die Fan­kul­tur ist immer noch männ­lich do­mi­niert. Almut Sülz­le re­kon­stru­iert die männ­li­che Gram­ma­tik im Fan­block und por­trä­tiert weib­li­che Fans, die einen gleich­be­rech­tig­ten Platz in­ner­halb der männ­lich ge­präg­ten Fan­kul­tur ein­for­dern und dabei Se­xis­men iro­ni­sie­ren. Der eth­no­gra­phi­sche Blick auf die Welt des Fuß­balls ver­wan­delt diese in einen Ge­gen­stand kri­ti­scher Wis­sen­schaft und zeigt die Fan­sze­ne Ort an dem tra­di­tio­nel­le Rol­len­kli­schees über Bord ge­wor­fen wer­den kön­nen.

Vor­trag und Le­sung aus dem Buch Fuß­ball, Frau­en, Männ­lich­kei­ten
Almut Sülz­le ar­bei­tet als wis­sen­schaft­li­che An­ge­stell­te im Ber­li­ner Ar­chiv der
Ju­gend­kul­tu­ren.

Montag, 7. Juli 2014

08.07. Vorlesung im Rahmen der Gender & Diversity - Reihe

Am Dienstag 08.07.2014 ist Franziska Bergmann auf Einladung der queeren Hochschulgruppe zu Gast in der Studium Generale Reihe des Zentrums für Gender und Diversity. Franziska Bergmann hat die queere Hochschulgruppe in Tübingen vor einigen Jahren mit gegründet und ist mittlerweile Junior-Prof_in an der Universität Trier. Der Titel ihres Vortrags lautet: "Taufschale, Glasschrank und Mahagonimöbel: Materielle Kultur und Identitätskonstrukte in der Literatur"
Beginn 18 Uhr, Raum 21 im Kupferbau